Seit über 25 Jahren mit einer Fragestellung:

  • Welchen Einfluss haben Basisinnovationen auf Bildung und Beschäftigung?
  • Was bedeutet die rasante Verbreitung von künstlicher Intelligenz für Lernen und Lehren?
  • Sind wir gerade am Beginn einer neue Basisinnovation?

Mai 1998

Gezeiten des Wandels

Das Buch entstand aus der wissenschaftlichen Arbeit an der Universität Bielefeld:
Die Kondratieffzyklen und die Veränderung von Bildung und Beschäftigung.

Wie verändern Basisinnovationen unsere Art zu lernen, zu arbeiten und Wissen weiterzugeben?

2001-2024

25 Jahre digitale Bildung

LERNSTEINE® begleitet Unternehmen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen bei der Digitalisierung des Lernens:

  • Aufbau umfangreicher Beratungskonzepte
    zum LMS Moodle im Kontext von Implementierung, Administration, Anpassung und Train the Trainer.
  • Planung und Organisation von Trainingskonzepten zur Mitarbeiterqualifizierung in Onboarding- und Changeprozessen
  • Konzeption und Umsetzung komplexer eLearning-Programme zu Themen wie Compliance, Informationssicherheit, Resilience und Datenschutz.

Die Forschungsfrage bleibt:
Wie verändern Basisinnovationen
Bildung und Qualifizierung?

Januar 2025

Generative KI

Mit generativer KI entsteht erstmals die technische Möglichkeit, die damaligen Forschungsfragen praktisch umzusetzen. Nicht nur Informationen bereitzustellen, sondern Wissen intelligent nutzbar zu machen.

Das Team LERNSTEINE® widmet sich aufgrund der neu gewonnen technischen Möglichkeiten gezielt den daraus entstehenden Chancen und Risiken.

FredKI ist Grundlage zukünftiger KI-Prozesse.

Januar 2026

FredKI – die intelligente KI-Plattform

FredKI – eine Antwort aus der Praxis auf eine Forschungsfrage, die seit mehr als 25 Jahren besteht. Nicht ChatGPT. Nicht ein Chatbot.

Mit FredKI wollen wir konsequent
unsere Vision weitergehen:

Welchen Einfluss haben Basisinnovationen
auf Bildung, Qualifizierung und Beschäftigung?

Mai 2026

In Richtung Zukunft

Mit Lab°LERNSTEINE® entsteht ein Forschungs- und Innovationskollektiv das die Entwicklung und den Einsatz von FredKI langfristig begleitet.

Mit FredKI wollen wir konsequent unsere Vision weitergehen. Wir suchen Antworten zu der Frage:

Welchen Einfluss haben Basisinnovationen
auf Bildung, Qualifizierung und Beschäftigung?

LAB°VISION – Aktuelle Perspektiven

Gedanken, Beobachtungen und Impulse zu Künstlicher Intelligenz, Lernen, Wissen und Beschäftigung.
Im Lab°LERNSTEINE® greifen wir Entwicklungen und wissenschaftliche Positionen auf, ordnen sie ein und verbinden sie mit unseren eigenen Forschungsfragen und Erfahrungen aus der Praxis.

PERSPEKTIVE · KI & ARBEIT


Die Kondratieffzyklen – Lange Wellen wirtschaftlicher Entwicklung


Die Theorie der langen Wellen wirtschaftlicher Entwicklung (Kondratieffzyklen) ist einschlägigen Studien zufolge in Intervallen von 45-60 Jahren seit 1780 vier mal aufgetreten In dieser Theorie wird die These vertreten, dass langfristiger fundamentaler wirtschaftlicher Wandel nicht zufällig verläuft, sondern sich in den großen Industrienationen durch regelmäßige Auf- und Abschwungbewegungen beschreiben läßt. Nach Schumpeter (1961) wird der Anstieg jeder Welle durch verstärkt auftretende Basisinnovationen ausgelöst, d.h. während einer Phase wirtschaftlicher Depression werden Erfindungen in Innovationen umgesetzt, die schneeballartig diffundieren und neue Innovationen auslösen, wodurch es zu grundlegenden Veränderungen in ökonomischen und gesellschaftlichen Bereichen kommt. Diese Basisinnovationen tragen schließlich einen nachhaltigen Aufschwung der wirtschaftlichen Entwicklung.

Künstliche Intelligenz – die Basisinnovation?

Als Basisinnovation im (nahezu) gegenwärtigen Zyklus, dem 5. Kondratieff (ca. 1980-2025), steht die Erfindung der Mikroelektronik, sie begründete das enorme Potential der Informations- und Kommunikationstechnologie. Der durch sie ausgelöste Strukturwandel veränderte bedeutend das gesellschaftliche Leben und führte zu starken Veränderungen im Hinblick auf Produktvielfalt, Handlungsformen und Kommunikationsverhalten in Wirtschaft, Staat und privaten Haushalten.

Ist künstliche Intelligenz der Auslöser für die neue jetzt bevorstehende Welle: Dem 6. Kondratieff?

Einfluss auf Bildung und Beschäftigung

Zur Beschreibung des Wandels bieten Beobachtungen von Bildungs- und Beschäftigungssystemen oft eine gute Grundlage. So konnte unter Rückgriff auf Jánossys (1966) Thesen über die Verbindung von Berufsstruktur und Arbeitsplatzstruktur im Prozess des technischen Fortschritts aufgezeigt werden, dass auf lange Sicht das Tempo der wirtschaftlichen Entwicklung von der Wandlungsgeschwindigkeit der Berufsstruktur determiniert wird. Der 5. Kondratieff ist aus dieser Perspektive, d.h. welche Veränderungen sich bei den Qualifikationen der Erwerbstätigen und den Tätigkeitsanforderungen auf dem Arbeitsmarkt ergeben haben, genauer in den Blick genommen worden. Grundsätzlich konnte seinerzeit, fußend auf der Prognose von Tessaring (1994), ein Anstieg des Qualifikations- und Tätigkeitsniveaus bis über das Jahr 2010 bestätigt werden.

Bündel an Herausforderungen

Aber welche Funktionen haben Schule und Bildung in diesem Szenario? Kann Schule aus ihrer Qualifikations-, Selektions- und Legitimationsfunktion heraustreten und sich proaktiv den genannten Veränderungen stellen? Die duale Berufsausbildung ist eine wichtige Schnittstelle von Bildung und Beschäftigung – ist sie doch am Puls des Struktur- und Qualifikationswandels.

Abschließend ergeben die Beobachtungen zum 5. Kondratieff, dass nur ein hohes und fundiertes gesellschaftliches Qualifikationsniveau genug Flexibilität gewähr­leistet, um so den in Bildung und Beschäftigung erheblichen Veränderungen erfolgreich zu begegnen.